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sang einst Vico Torriani so ¨schön¨ und so falsch. Denn Kalkutta oder Kolkata wie es sich heute nennt ,liegt am Hugli, einem Mündungsarm des Ganges. Das ist nur eines der vielen Klischees, mit denen die Einwohner Kolkatas konfrontiert werden. Unsere Gefühle waren durchaus gemischt, als wir von Gaya aus nach Kolkata fuhren. Auch wir dachten

an gigantische Slums, an Familien die auf der Straße leben und daran, das man über tote Menschen steigen muß, während eine Schar bettelnder Lebrakranker einen umringt. Und ja, das gibt es in Kolkata.

Genau so, wie es Slums in Delhi, Mumbai, Sao Paulo und vielen anderen Großstädten der Welt gibt. Das Bild, des Armenhauses Indiens, wurde u.a. 1947 und 1970 geprägt, als durch politische Veränderungen bedingt, hunderttausende Flüchtlinge in die Stadt strömten. Unfassbare Armut war die Folge. Durch die Arbeit einer albanisch stämmigen Nonne, die unermüdlich gegen Hunger und Ungerechtigkeit kämpfte, wurde die Welt auf Kolkata aufmerksam. Mutter Theresa wird dafür auch heute noch verehrt.